Mobile Device Management Integration im laufenden Betrieb.

Mobile Endgeräte wie Laptops, Smartphones und Tablets sind aus dem Unternehmensalltag längst nicht mehr wegzudenken. Sie ermöglichen flexibles Arbeiten, müssen aber auch durchdacht eingesetzt werden. Mobile Device Management macht die zentrale Verwaltung und Absicherung der Geräte möglich. Wie lässt sich eine solche MDM-Lösung aber einführen, ohne dabei den laufenden Alltag zu stören? Schließlich können die Geräte nicht einfach für mehrere Tage oder Wochen außer Betrieb genommen werden. Wir geben einen Überblick über mögliche Wege für die Mobile Device Management Integration in Unternehmen und geben Tipps für die Praxis.

Die Herausforderung: MDM-Integration umsetzen, ohne Abläufe zu stören

Die Einführung eines Mobile Device Management Systems ist für viele Unternehmen ein Balanceakt: Einerseits müssen mobile Endgeräte zentral erfasst, verwaltet und abgesichert werden, andererseits darf der laufende Geschäftsbetrieb nicht beeinträchtigt werden. Es entstehen also verschiedene Herausforderungen:

 

  • Sicherheitsanforderungen und Compliance erfüllen, ohne die Produktivität der Mitarbeitenden einzuschränken
  • Technische Komplexität in der MDM-Lösung
  • Verschiedene Geräte mit verschiedenen Integrationen in die MDM-Lösung
  • Vorbehalte der Mitarbeitenden gegenüber verwalteten Geräten

 

Unternehmen haben also die Aufgabe, zuerst umfassend zu planen, schrittweise vorzugehen und vor allem transparent zu kommunizieren, um Mitarbeitende von den Veränderungen zu überzeugen.

Mobile Device Management Integration in 3 Schritten

Für eine erfolgreiche MDM-Integration sind drei große Schritte nötig: eine gründliche Vorbereitung, die schrittweise Implementierung und die dauerhafte Optimierung. Insbesondere die schrittweise Einführung sorgt dafür, dass die Implementierung nicht zu Schwierigkeiten im Arbeitsalltag führt.

MDM Integration in 3 Schritten

MDM-Integration vorbereiten: Planung & Bestandsaufnahme

Eine umfassende Vorbereitung ist die Grundlage für die erfolgreiche Einführung einer MDM-Lösung. In dieser Phase werden alle technischen, organisatorischen und kommunikativen Vorbereitungen getroffen, damit die spätere Implementierung reibungslos und nach klarem Plan ablaufen kann.

  • Vollständige Inventarisierung aller Geräte: Erfassen Sie alle mobilen Endgeräte im Unternehmen mit Betriebssystemen, Versionsnummern und vorhandenen Anwendungen, um zu wissen, welche Gerätevarianten unterstützt werden müssen.
  • Sicherheitsrichtlinien definieren: Legen Sie klare Standards für Verschlüsselung, Passwortanforderungen, erlaubte Apps und Datenzugriffe fest und unterscheiden Sie bei Bedarf zwischen unternehmenseigenen Geräten und privaten BYOD-Geräten.
  • Datenschutz klären: Binden Sie die nötigen Stellen rechtzeitig ein und klären Sie datenschutzrechtliche Fragen frühzeitig, um rechtliche Probleme zu vermeiden.
  • Kommunikation mit Mitarbeitenden: Erklären Sie dem Team, warum MDM eingeführt wird, welche Vorteile es bringt und welche Daten erfasst werden, um Verständnis und Akzeptanz zu schaffen.

Schrittweise Implementierung von Mobile Device Management

Für die tatsächliche Integration ist ein kontrolliertes und schrittweises Vorgehen der Weg der Wahl. Insbesondere, wenn es darum geht, den laufenden Betrieb nicht zu stören, sorgt ein durchdachter Prozess für Sicherheit und Akzeptanz.

  • Pilotphase: Beginnen Sie mit einer kleinen, IT-affinen Nutzergruppe, im Optimalfall aus der IT-Abteilung selbst, um technische Probleme schnell zu erkennen und Prozesse zu optimieren, ohne den gesamten Betrieb zu gefährden.
  • Gestaffelter Rollout: Erweitern Sie die Einführung Schritt für Schritt auf weitere Abteilungen. Dabei ist es sinnvoll, Bereiche mit hohem Sicherheitsbedarf wie Vertrieb, Außendienst oder Management zu priorisieren.
  • IT-Infrastruktur integrieren: Verbinden Sie Ihre MDM-Lösung mit Active Directory, E-Mail-Systemen und Cloud-Diensten und nutzen Sie automatisierte Enrollment-Prozesse, um den administrativen Aufwand zu reduzieren.
  • Support-Team aufbauen: Stellen Sie sicher, dass während der gesamten Implementierungsphase ein Support-Team erreichbar ist, das auftretende Probleme schnell lösen und Mitarbeitende beim Setup unterstützen kann.

Erfolgskontrolle & kontinuierliche Optimierung

Nach dem Rollout steht die wichtige Phase der Überwachung und Weiterentwicklung auf dem Plan. Kontinuierliche Evaluation und Anpassung sorgen dafür, dass das MDM-System langfristig funktioniert und akzeptiert wird.

  • Messbare KPIs definieren: Legen Sie konkrete Erfolgskriterien wie Anzahl registrierter Geräte, Reaktionszeiten bei Supportanfragen oder Sicherheitsvorfällen fest, um den Erfolg objektiv bewerten zu können.
  • Feedback einholen: Führen Sie regelmäßig Umfragen oder Interviews durch, um zu erfahren, welche Funktionen gut angenommen werden und wo Probleme auftreten und nutzen Sie diese Rückmeldungen für die nötigen Anpassungen.
  • Technische Aktualität sicherstellen: Halten Sie Ihre MDM-Lösung durch regelmäßige Updates auf dem neusten Stand und passen Sie Richtlinien, Betriebssysteme und neue Sicherheitsbedrohungen an.
  • Schulungen: Bieten Sie wiederkehrende Schulungen für Administratoren und Anwender an, damit das System optimal genutzt wird und neue Funktionen bekannt werden.

Fazit: MDM-Integration mit sorgfältiger Planung

Die Integration von Mobile Device Management im laufenden Betrieb ist zwar komplex, aber mit strukturiertem Vorgehen erfolgreich umsetzbar. Grundlage für eine erfolgreiche Einführung sind eine detaillierte Vorbereitung mit klarer Bestandsaufnahme, schrittweise Implementierung über Pilotphasen bis zum vollständigen Rollout und eine kontinuierliche Erfolgskontrolle und Optimierung. Auch transparente Kommunikation mit den Mitarbeitenden, Support und das Angebot von Schulungen spielen eine wichtige Rolle. Wichtig ist letztendlich, dass MDM im Detail geplant wird, bevor es in die Umsetzung geht. So entsteht am Ende ein stabiler Betrieb mit reduzierten Sicherheitsrisiken und hoher Produktivität, der flexible Arbeit sicher ermöglicht.

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